Bericht
zur Tage der Selbsterfahrung vom 13.11. bis 15.11.2015
„Vertrauen
als Grundlage des Lebens“
Zehn
Frauen und drei Männer fanden sich am Freitagabend im Ottilienheim zusammen, um
mit Pater Augustinus, Lars und Johanna drei Tage in achtsamer Selbsterfahrung
zu erleben.
Katholiken
und Nichtkatholiken besannen sich zum Thema „Vertrauen als Grundlage des
Lebens“.
Gleich
am ersten Abend regte uns Pater Augustinus durch sein geführtes Interview an,
uns unserer Verhaltensweisen und Ansichten bewusst zu werden. Auch wenn uns so
manche Antworten der Teilnehmer nachdenklich machten, konnten wir gut über uns
lachen und hatten reichlich Spaß.
Bei
unserer Vertrauensübung am nächsten Tag führten wir uns gegenseitig mit
verbundenen Augen durch den Garten. Schnell stellten wir fest, wie langsam und
bedächtig plötzlich unser Schritte werden und wie achtsam und aufmerksam wir
uns fortbewegen.
Zwischen
den Einheiten kamen wir durchs Singen und Tanzen immer wieder in neuen Schwung.
Hierbei hatte Lars ein gutes Händchen und feines Gespür mit uns die Schritte
einzuüben.
Das
Frühstücken im Schweigen bewährte sich prima. Dies führte dazu, dass wir uns
mittags und abends umso tiefgründiger und authentischer austauschten.
Die
geselligen Abende im Stüberl waren gut besucht. Dabei erfuhren wir von Pater
Augustinus was Herr Abt jeremias schröder aktuelles von seinem zweiwöchigen Aufenthalt auf
dem Bischofstreffen in Rom zu berichten
wusste.
Johanna
begleitete uns mit anregenden und schönen Texten durch das Wochenende. Sie
animierte uns auch Bäume zu malen, welche den Abschlussgottesdienst schmückten.
Sobald
wir gelernt haben uns selber zu vertrauen, tun wir uns leichter anderen
Menschen und Gott zu vertrauen. So
beteten wir beim Abschlussgottesdienst für Gottes Erhörung unserer Anliegen und
für die Anliegen unserer wertvollen Familien und unserer unentbehrlichen
Freunde.
Mir
haben die Klangschalenmeditation und die morgendliche Teezeremonie von Pater
Augustinus sehr gut getan.
Wir
Teilnehmer genossen den Luxus von gleich drei leitenden Referenten sehr. Sie
standen uns auch für persönliche Gespräche im Einzel und in der Kleingruppe zur
Verfügung. Solch kompetente, bodenständige und menschennahe Referenten sind ein
Segen.
Fazit:
Alle waren wir uns einig, dass ohne Vertrauen kein lebenswertes Leben möglich
ist. Weiter stellten wir fest, dass wir uns alle immer wieder neu auf den Weg
machen dürfen, um uns unseren individuellen Herausforderungen, die das Leben
für uns bereithält, zu stellen.
Brigitte
und Angelika
